Technologien

Füllsimulation

Der Trend zum Leichtbau gerade in der Automobilindustrie stellt zunehmend höhere Anforderungen an Druckgussteile und damit auch an die für ihre Fertigung eingesetzten Werkzeuge. Eine Füllsimulation hilft den Spritzgießprozess bereits in der Entwicklungsphase zu optimieren. Sie ermöglicht detaillierte Untersuchungen darüber, wie sich Probleme über die Prozesskette hinweg vermeiden lassen. Darüber hinaus gibt sie Aufschluss über Druck- und Temperaturverteilung sowie Lage von Lufteinschlüssen und Bindenähten im zu fertigenden Bauteil.

Auf diese Weise lassen sich mögliche Fehlerstellen wie Lunker an „Hot Spots“ ebenso vermeiden wie der Aufwand für Nacharbeiten senken sowie die Standzeit des Werkzeugs maximieren. Dazu werden Angussgestaltung, Überläufe, Geometrien, Füllverlauf und Erstarren des Gießmaterials virtuell durchgespielt. Weiterhin sind auch die mechanischen Eigenschaften des Formteils im Voraus berechenbar.

Der Hauptvorteil einer Füllsimulation ist, dass sich alle relevanten Parameter des Spritzgießvorgangs direkt verändern lassen. Die Auswirkungen von Anpassungen des Werkzeugs oder des Fertigungsprozesses lassen sich so sofort überprüfen. Besonders hilfreich sind Füllsimulationen bei der Verarbeitung von Bulk Molding Compound im Spritzgießverfahren.

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Siebenwurst war auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Fachtagung „Kunststoffe im Automobilbau“ am 29. und 30. März vertreten.


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